Durch die Verdoppelung der Bandbreite zum DFN (Deutsches Forschungsnetz) steht den Nutzern nun 20 Gbit/s auf der neuen Hauptleitung zur Verfügung. Zeitgleich wurde auch die Strecke zum Forschungszentrum Jülich von 1 Gbit/s auf 10 Gbit/s erweitert. Durch eine weitere redundante Kabelstrecke (Nebenleitung) kann ein Ausfall durch Kabelschäden, z.B. Erdarbeiten, ohne Beeinträchtigung der Konnektivität verhindert werden. Desweiteren wird die Haupt- und Nebenleitung auf unterschiedlichen physikalischen Routern auf Seite der RWTH und des DFN-Vereins terminiert. Dadurch wird auch bei Hardware-Schäden ein ausfallfreier Betrieb gewährleistet.
Zur Erhöhung der Verfügbarkeit und zur Bereitstellung von 10 Gigabit-Ports innerhalb des RWTH-Netzes werden seit Ende letzten Jahres zwei Cisco Nexus 7000 Router eingesetzt. Diese Router verteilen die Daten auf die restlichen Backbone-Router der RWTH und besitzen eine direkte Verbindung zum XWIN über den Firewall-Cluster.