Das Institut für Konstruktionstechnik (IKT) der RWTH Aachen hat in einer Landeslizenz die Software Windchill der Firma Parametric Technology GmbH (PTC) lizensiert. Das Produkt Windchill gehört in den Bereich der sogenannten CPC-Systeme (Collaborative Product Commerce). Die Software ermöglicht das verteiltes Konstruieren von komplexen technischen Systemen.
Neben der reinen Softwarelizenz beinhaltet das Projekt auch inhaltlichen Support durch das IKT und das Betreiben eines Windchill-Landesservers durch das RZ der RWTH Aachen, den die Hochschulen und Fachhochschulen in NRW für Forschung und Lehre nutzen können. Das Projekt hat den Namen ProVerStand (Produktentwicklung über Verteilte Standorte).
In einem gemeinsamen Projekt vieler Rechenzentren der Universitäten NRWs wurden und werden die technischen Möglichkeiten erarbeitet und implementiert, Rechnerressourcen gegenseitig transparent zugreifbar zu machen. Ziel ist es, dem Benutzer im HPC-Bereich den Zugriff auf eine größere Rechnervielfalt zu ermöglichen, sowie den Umgang mit Software (Lizenzen, zur Pflege notwendige Manpower) effizienter zu gestalten. Homepage des Verbunds.
Die RWTH stellt im RV-NRW Dienste und Ressourcen zur Verfügung. Weitere Informationen zur Nutzung der Rechner im Rechen- und Kommunikationszentrum der RWTH.
2005 wurde das D-Grid Projekt gestartet, mit dem Ziel eine nachhaltige Grid–Infrastruktur in Deutschland aufzubauen. Das Projekt wird vom BMBF im Rahmen der "E-Science Initiative" in der ersten Phase bis 2008 gefördert. Die zu entwickelnde Infrastruktur wird in Zukunft der gesamten deutschen Wissenschaft zur Verfügung stehen und soll dabei helfen Methoden der E-Science zu etablieren.
Das D-Grid Projekt besteht aus sechs Community-Projekten (AstroGrid-D, C3-Grid, HEP-Grid, In-Grid, MediGrid und TextGrid) und dem D-Grid Integrationsprojekt DGI.
Das RZ der RWTH Aachen ist am D-Grid Integrationsprojekt (DGI) beteiligt. Das Integrationsprojekt befasst sich insbesondere mit der Entwicklung und Implementierung von Basis-Grid-Diensten (Kern-D-Grid ). Ausserdem hat DGI die Aufgabe, die Entwicklungen der Community-Projekte aufzunehmen und in die Kern-D-Grid Plattform zu integrieren. Vom RZ für D-Grid bereitgestelle Rechen-Ressourcen.
Seit 2001 betreibt das RZ große Shared-Memory-Rechner von der Firma Sun Microsystems. In diesem Kontext wurde das Rechen- und Kommunikationszentrum der RWTH im Rahmen des weltweiten strategischen Center of Excellence Programmes von der Firma Sun Microsystems als Center of Excellence for Engineering Sciences and Computational Fluid Dynamics Projects ausgewählt. Schwerpunkte im RZ sind die Nutzung von Sun HPC-Systemen in den Ingenieurwissenschaften sowie von Sun-Hardware auf dem Gebiet der Virtuellen Realität.
Seit 1998 beschäftigt sich das HPC Team des RZ mit dem Thema Shared-Memory-Parallelisierung mit OpenMP. Auf den derzeit größten Shared-Memory-Rechnern des RZ mit bis zu 144 Prozessorkernen wird OpenMP produktiv seit dem eingesetzt. In jüngster Zeit bekommt OpenMP durch die rasant zunehmende Verbreitung von Multicore-Prozessoren weiteren Auftrieb.
Finanziert durch die Helmholtz Gesellschaft zielt das Virtual Institute - High Productivity Supercomputing (VI-HPS) auf die qualitative Verbesserung und die Beschleunigung des Entwicklungsprozesses von komplexen Simulationsprogrammen in Technik und Wissenschaften, die auf die innovativsten Parallelrechnersysteme zugeschnitten sind.
Das Rechen- und Kommunikationszentrum der RWTH Aachen ist auf die Verbesserung der Nutzbarkeit der State-of-the-Art Programmierhilfsmittel für das Hochleistungsrechnen fokussiert, die von den Partnerinstitutionen entwickelt werden.
Kooperation zwischen HPCVL und RZ
Im November 2008 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem High Performance Computing Virtual Labatory in Kingston, Ontario, Canada (HPCVL) und dem Rechen- und Kommunikationszentrum (RZ) der RWTH Aachen unterzeichnet.