Der RZ-Cluster ist von allen Rechnern innerhalb des RWTH-Netzes sowie aus den anderen Hochschulnetzen in NRW (RV-NRW) erreichbar.
Zugang und Filetransfer sind über die Remotedesktopverbindung möglich, welche (in Abhängigkeit von Version und Sprache des Windows Betriebssystems) unter Start -> Alle Programme -> Zubehör -> Remotedesktopverbindung zu finden ist. Falls das Programm nicht installiert ist, kann es kostenlos von der Microsoft Homepage heruntergeladen werden. Unter Unix kann dazu das Programm rdesktop verwendet werden, welches zur freien Verwendung herunterladbar ist.
Interaktiv können nur wenige Systeme, die Frontend-Rechner, genutzt werden. Diese Rechner sollen vorrangig zur Vor- und Nachbereitung, zur Programmierung und zur Fehlersuche und nicht für langlaufende parallele Produktionsläufe verwendet werden. Deshalb steht hier zum interaktiven Arbeiten nur eine begrenzte Rechenzeit zur Verfügung.
Um den Zugang zum RZ-Cluster vom Zustand bzw. der Verfügbarkeit einer bestimmten Maschine unabhängig zu machen, wird ein Netzname (Alias) verwendet, der auf eine für den Interaktivbetrieb freigegebene Maschine im Cluster zeigt:
cluster-win.rz.rwth-aachen.de - (Betriebssystem Windows Server 2008 64-bit)
Um eine grafische Verbindung zum RZ-Cluster unter Windows aufzubauen, ist bei der Remotedesktopverbindung in das Feld Computer der oben angegebene Netzname einzugeben, bei rdesktop ist der Netzname als Argument anzugeben. Im darauf folgenden Anmeldedialog sind Benutzername und Passwort einzugeben, und zwar ist der Benutzername in der Form WIN-HPC\xx??????, so dass die WIN-HPC Domäne ausgewählt wird (xx?????? bezeichnet Ihre Kennung).
Hinweis: Wenn Sie sich von Linux aus verbinden nutzen Sie bitte die Option "-4" des Programms rdesktop um eine Verbindung mit unseren Servern herzustellen. Die Option "-a 24" erhöht die Farbtiefe und die Option "-k de" stellt ein deutsches Tastaturlayout ein.
Wenn Sie das Unix-Frontend verwenden wollen, so lesen Sie bitte die separate Anleitung zum RZ-Unix-Cluster.
Längere Rechnungen müssen immer über das Batchsystem Microsoft Compute Cluster Scheduler abgewickelt werden. Dabei handelt es sich um ein System, welches alle angeschlossenen Rechner zu einem Auftragsverbund zusammenschließt. Der Benutzer kann dem Auftragssystem von jeder für den Interaktivbetrieb freigegebenen Maschine aus einen Rechenauftrag (auch "Job", "Batch-Job" oder "Batch-Auftrag" genannt) übergeben ("submittieren"). Der Compute Cluster Scheduler wird dann diesen Auftrag möglichst bald auf einem beliebigen geeigneten Rechner des Verbundes zur Ausführung bringen, wobei ggf. besondere Anforderungen (z.B. CPU-Zeit-Bedarf, ...) berücksichtigt werden.
Für die Verteilung der Jobs ist der Rechner WINHPC-HN zuständig.
Jedem Benutzer stehen unterschiedliche Dateisysteme zur Verfügung, die sich in erster Linie hinsichtlich Ihrer Größe und der Haltbarkeit der dort abgelegten Daten unterscheiden. Bitte beachten Sie die Besonderheiten von H:, W: und %TEMP%. Bei der Ausführung und Entwicklung von .NET Programmen auf den Laufwerken H: und W: ist die Code Access Security (CAS) zu berücksichtigen. Dabei wird eine .NET Anwendung standardmäßig mit gegenüber dem aktuellen Benutzerkontext eingeschränkten Rechten ausgeführt, z.B. ist der Zugriff auf Netzlaufwerke nicht gestattet. Als Workaround ist es möglich, in Visual Studio bei den Projekteinstellungen unter Sicherheit „ClickOnce Security“ zu aktivieren und „Full Trust Application“ auszuwählen.
Auf dem Cluster sind eine Reihe von ISV-Softwarepaketen (s.u.) installiert, welche für kurze Rechnungen interaktiv genutzt werde können aber teilweise auch direkt die Möglichkeit zur Nutzung des Batchsystems bieten. Darüber hinaus findet sich in immer mehr Softwarepaketen die Möglichkeit Multicore-Rechner bzw. Cluster auszunutzen. Zur Nutzung dieser Pakete spezielle auf unseren Systemen stellen wir derzeit die folgenden Informationsseiten zur Verfügung: