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Linux-Updateserver


Neben dem Dienst der Bereitstellung der Installations-CDs bietet der Installations- und Updateserver installc1.rz.rwth-aachen.de für Fedora und SuSE  auch die aktuellen Updates für alle vorhandenen Versionen an. Updates sind in diesem Fall Programmpakete, die auf Grund von Sicherheitslücken oder Fehlern von den einzelnen Anbietern korrigiert und dann in einer neueren Version zur Verfügung gestellt wurden.

Updates werden jede Nacht von den offiziellen FTP-Servern der Distributoren auf den Installations- und Updateserver gespiegelt.

Automatisches Einspielen von Updates auf Fedora Systemen durch YUM

Um das Einspielen von Updates auf einem System zu automatisieren, wurde das Programm YUM entwickelt.

Dabei handelt es sich um ein Programm, das über einen Automatismus periodisch überprüft, ob neue Updates für das System verfügbar sind. Sind solche vorhanden, werden diese je nach Konfiguration eingespielt. YUM löst dabei evtl. auftretende Abhängigkeiten zwischen einzelnen Paketen selbstständig auf. Seit Fedora Core 6 wird das Überprüfen auf neue Updates durch den Dienst yum-updatesd durchgeführt. Die Konfigurationsdatei /etc/yum/yum-updatesd.conf bietet die Möglichkeit festzulegen, ob nur über neue Updates informiert, ob diese nur runtergeladen oder direkt eingespielt werden sollen.

Die Informationen von wo die Updates und Programmpakete im Internet heruntergeladen werden sollen, wird in sogenannten Depots (repository) beschrieben. Zu jeder Internetquelle kann dazu im Verzeichnis /etc/yum.repos.d/ eine Beschreibungsdatei angelegt werden. Bei der Installation werden in der Regel zwei solcher Dateien direkt mitgeliefert. Die Eine liefert die Basispakete, die auch bei der Installation genutzt werden, die Zweite dient dem Einspielen von Updates. Da diese als Quellen in der Regel irgendwelche Server im Ausland anziehen, empfiehlt es sich im RWTH Netz diese Dateien auf den Installationsserver installc1.rz.rwth-aachen.de umzustellen. Die "repo-Dateien" sollten dann folgendes Aussehen haben:

 

/etc/yum.repost.d/fedora.repo

[fedora]  
name=Fedora $releasever - $basearch  
baseurl=ftp://installc1.rz.rwth-aachen.de/export/redhat/fedora-$releasever/cd1/  
enabled=1  
gpgcheck=1  
gpgkey=file:///etc/pki/rpm-gpg/RPM-GPG-KEY-fedora file:///etc/pki/rpm-gpg/RPM-GPG-KEY

/etc/yum.redpos.d/fedora-updates.repo

[updates]  
name=Fedora $releasever - $basearch - Updates  
baseurl=ftp://installc1.rz.rwth-aachen.de/export/redhat/updates/fedora-$releasever/$basearch/  
enabled=1  
gpgcheck=1  
gpgkey=file:///etc/pki/rpm-gpg/RPM-GPG-KEY-fedora

Zur Überprüfung, ob die Angaben richtig eingetragen worden sind, können Sie ein manuelles Update mit dem Befehl yum update bzw. yum check-update ausführen.

Weitere Informationen zur Installation und Konfiguration von YUM erhalten Sie auf den Seiten des Fedora Projekts unter http://docs.fedoraproject.org/yum/

 

Automatisches Einspielen von Updates auf SuSE Systemen über YaST

Bei SuSE Systemen kann der YaST benutz werden, um automatische Updates zu konfigurieren. Dazu müssen zunächst im YaST unter dem Menüpunkt "Software Repositories" (exemplarisch für SuSE 10.3, "Installation Source" bei älteren SuSE Distributionen) die Pfade
nfs://installc1.rz.rwth-aachen.de/export/suse/suse-10.3/cd1 und nfs://installc1.rz.rwth-aachen.de/export/suse/updates/10.3 eingetragen werden.

Im Menüpunkt Automatic Online Update können dann die automatischen Updates aktiviert werden und es kann die Uhrzeit festgelegt werden, zu der die Updates eingespielt werden sollen. Hier empfiehlt es sich, das Intervall auf Daily umzustellen.


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