Nachdem ein Rechner eine VPN-Verbindung (Virtual Private Network) aufgebaut hat, wird ein verschlüsselter Tunnel zwischen Rechner und Server aufgebaut. Jeglicher Datenverkehr ins Internet durchläuft diesen Tunnel und beginnt den Weg ins Netz am VPN-Server. Logisch gesehen ist der Rechner in das Netz des VPN-Servers umgezogen.
Ein Rechner, der eine Verbindung zu einem RWTH VPN-Server aufgebaut hat, kann insbesondere auf RWTH-Interne Inhalte im Netz der RWTH zugreifen. Weiterhin unterliegt der Rechner allen Beschränkungen und den Nutzungsbestimmungen, die im Netz der RWTH gelten.
Um eine VPN Verbindung aufzubauen, ist ein VPNclient notwendig. Dieser übernimmt den Aufbau des verschlüsselten Tunnels und gaukelt dem System vor, es wäre in einem anderem Netz lokalisiert. Derzeit stehen folgende Systeme zur Verfügung:
| System | Beschreibung |
| Cisco VPN CLient | IPSec Client. Installationsanleitungen & FAQ |
| Cisco AnyConnect Client | SSL VPN System. Unterstützt alle Systeme. |
| OpenVPN Client | alternatives VPN System im Testbetrieb. |
| Shrew VPN Client | angeblich kompatible Lösung eines Drittanbieters. Die Verwendung findet auf eigene Gefahr statt. Support wird nicht gewährt. |
Schematische VPN Darstellung