Die Verwaltung von Backupknoten wird selbständig von den zuständigen Backup-Administratoren einer Einrichtung über ein Portal durchgeführt. Die Anmeldung am Backup-Portal erfolgt über CAMPUS.mit der Rolle "Backup-Administrator". Die Rolle "Backup-Administrator" kann durch den Rollenverwalter einer Einrichtung vergeben werden.
Folgende administrative Aktionen sind über das Backup-Portal durchführbar:
Über das Portal durchgeführte Aktionen sind i.d.R. sofort wirksam. Ein "klassischer Antrag" entfällt in diesen Fällen.
Neben den administrativen Aktionen können für jeden Knoten zusätzlich folgende Informationen abgerufen werden:
Diese Informationen werden einmal täglich aktualisiert.
Das Werkzeug erstellt für jede Einrichtung automatisch ein PDF-Dokument mit einem Überblick über alle der Einrichtung zugehörigen Backup-Knoten.
Diese Übersicht enthält eine Tabelle bestehend aus den Knotennamen, dem Datum und dem Status des letzten geplanten Backups, sowie dem Zeitpunkt des letzten erfolgreichen Backups (bitte beachten Sie die Hinweise zum Backup-Status weiter unten). Für jede Einrichtung findet sich zudem eine Übersicht zur Gesamtbelegung der Einrichtung, gefolgt von Diagrammen zum Verlauf von Datenmenge, Backup und Restore für jeden einzelnen Knoten.
In regelmäßigen Abständen werden Emails an die Backup-Administratoren der jeweiligen Einrichtung versendet. Diese enthalten einen Link auf das Verzeichnis, in dem sich die Übersichten befinden. Der Link besteht aus 20 beliebigen Zeichen und wird jeden Monat aus Sicherheitsgründen neu generiert. Die Übersichten werden jeweils mit dem aktuellen Datum (Format: yyyy-mm-dd.pdf) benannt.
Hinweise zum Backup-Status: Der Status beinhaltet nur geplante Backups, händisch ausgeführte Backups werden nicht berücksichtigt. Der Status wird durch die beiden Farben Grün und Rot symbolisiert. Grün markiert die erfolgreichen Backups der einzelnen Knoten. Die Farbe rot kennzeichnet fehlgeschlagene Backups. Ein Backup wird nur dann als erfolgreich eingestuft, wenn bei der Sicherung keine Fehler- oder Warnmeldungen aufgetreten sind. Da RZ-seitig nicht eingeschätzt werden kann ob ein fehlgeschlagenes Backup einzelner Dateien kritisch ist, müssen zudem alle für die Sicherung ausgewählten Dateien erfolgreich gesichert werden. Kann z.B. eine Datei nicht gesichert werden, weil sie durch einen anderen Prozess gesperrt ist, wird die Sicherung als fehlgeschlagen eingestuft, obwohl in der TSM-Schedulerlogdatei der Status ggf. mit "Completed successful" angegeben wird. Im Statusbericht des TSM-Schedulers und in der TSM-Errorlogdatei sind in diesem Fall entsprechende Einträge bzgl. der nicht gesicherten Dateien zu finden, sodass die Ursache für das fehlgeschlagene Backup ermittelt werden kann.
Das Werkzeug wurde im Rahmen des Software-Engineering-Projektes des dualen Studienganges "Scientific Programming" von den Auszubildenden Mareike van Heel, Julia Sauer, Nicole Temminghoff und Melanie Thißen entwickelt.